Die Frage der Fragen: Helfen Zehensocken gegen kalte Füße?
Aber auch: Können Zehensocken die Füße kühl halten? Die Antwort lautet immer: Ja. Der Grund dafür ist ganz einfach und nennt sich Thermoregulation.
Das ist etwas, was unser Körper ganz natürlich macht – und unsere Füße spielen dabei eine wichtige Rolle. Bloß greifen herkömmliche Socken oft an der falschen Stelle ein... Was machen hingegen Zehensocken?
Das hast Du schon einmal gelesen? Das stimmt – so einfach ist es, und so viel kann dieses eine Detail bewirken: Einzeln angezogene Zehen können sich viel natürlicher bewegen und damit zu einem ausgewogenen Mikroklima beitragen.
Barfußläufer können ein Lied davon singen: Füße, die sich natürlich bewegen, reagieren viel schneller auf die umliegende Temperatur und sind weder zu feucht noch zu kalt. Ersteres, weil bei Hitze der Schweiß abdampfen kann und Zweiteres, weil sich die Zehen frei bewegen können und bei Kälte den Körper mit durchbluten. Aber erstmal der Reihe nach...
Zehensocken helfen dem Fuß, auf die richtige Art und Weise zu schwitzen. Das bedeutet, dass die Feuchtigkeit in der Socke gebunden und die Haut trocken und gut belüftet bleibt. Der Schweiß sammelt sich nicht an, sodass der Fuß tatsächlich gekühlt wird. Und die Füße sind – jawohl, in Socken – gut gekühlt.

Du leidest an kalten Füßen? Mache nicht den Fehler, sie in dicken “Schlauchsocken” so einzupacken, dass sie sich nicht mehr bewegen können (siehe Schritt 1). Das fühlt sich nur die ersten Minuten lang gut an – dann aber fängst Du an zu schwitzen, die Feuchtigkeit bleibt zwischen den Zehen und kühlt dort ab. Das Ergebnis: noch kältere Füße.
Die getrennten Zehen können sich hingegen frei bewegen und aktiv mitmachen. Das bedeutet: Sie erstarren nicht in der Kälte, sondern regen die Durchblutung mit an – und wärmen sich so selbst.